Sonntag, 5. Dezember 2010

Halt mich!




Du hälst meine Hand.
Wir gehen durch die verschneiten Straßen und ich spüre deine Wärme. Ich kann sie in meinem Herzen spüren, denn ich habe dich vor langer Zeit dort hineingelassen. Seitdem kann ich dich spüren, in jedem Atemzug. Du bist bei mir, wohin ich auch gehe.
Du hälst mich fest, als hättest du Angst mich gehen lassen zu müssen. Es fühlt sich gut an. Es fühlt sich an, als hättest du Angst etwas zu verlieren. Als würdest du spüren, was ich auch spüre. Dass vielleicht alles bald ein Ende hat. Vielleicht hälst du deshalb so fest.
Ich wünsche mir dass dieser Abend nie zu Ende geht. Ich wünsche mir dich zu spüren, mir deiner Nähe bewusst zu sein. Zu wissen, dass du da sein wirst, auch wenn du nicht neben mir gehst. Dass du nicht loslässt, egal wie weit wir voneinander entfernt sein mögen. Ich wünsche mir, dass dieses Gefühl für immer anhält. Das Gefühl, dass etwas Neues entsteht, ein Schritt in die Zukunft.
Und egal, wie hoch der Schnee auch sein mag, egal, wie kalt der Wind weht, wir werden einen Fuß vor den anderen setzen.  Wir werden unseren Weg gehen, denn du hälst mich fest.
Bitte
lass mich nicht los.

Keine Kommentare: