Donnerstag, 10. November 2011

Dienstag, 8. November 2011

Babybauch Designerin - meine liebste Freundin

Kreativ, geduldig und talentiert - meine Sarah.
Das Ergebnis ist so schön, das ich es euch nicht vorenthalten möchte :)


...und das nur mit der Vorlage eines miniklitzekleinem Ü-Ei´s.
i like! :)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

und wenn alles leise ist, dann ist deine Stimme da


Wenn Worte meine Sprache wären
Ich hätt dir schon gesagt
in all den schönen Worten
wie viel mir an dir lag
ich kann dich nur ansehen
weil ich dich wie einen König verehr
doch ich kann nicht auf dich zugehen
weil meine Angst den Weg versperrt

Wenn Worte meine Sprache wären ich
hätt dir schon gesagt
Wie gern ich an deiner Seite wär
denn du bist Alles, Alles was ich hab
Ich kann verstehen, dass es dir nicht leicht fällt
du kannst nicht hinter die Mauer sehen

Mir fehlen die Worte ich
hab die Worte nicht
dir zu sagen was ich fühl'
ich bin ohne Worte ich
finde die Worte nicht
ich hab keine Worte für dich
Mir fehlen die Worte ich
hab die Worte nicht
dir zu sagen was ich fühl'
ich bin ohne Worte ich
finde die Worte nicht
ich hab keine Worte für dich

Donnerstag, 6. Oktober 2011

R.I.P. Steve Jobs. Gott ist tot. 


Heute Nacht lag ich noch lange wach, weil ich nicht einschlafen konnte. Mein Macbook auf dem Schoß, das iPhone auf dem Nachttisch. Das iPad auf der Nachtischseite meines Freundes, der es heute morgen mit zur Arbeit genommen hat und deshalb noch den Akku auflud.
Ich war eine lange Zeit auf der Homepage von Apple und las noch einmal die Neuerungen des iPhone 4S ("for Steve"), bis ich irgendwann das MacBook zuklappte und es neben dem Kopfkissen ablegte und einschlief.

Es war das erste Mal, das dieses mir so heilige technische Gerät direkt neben mir in meinem Bett die ganze Nacht verweilte. Umso komischer ist es dann aufzuwachen mit der Nachricht, das der Apple- Visionär Steve Jobs (56) in dieser Nacht den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

Zuletzt hatte es noch Gerüchte gegeben: Er könnte sich am Dienstag als Überraschungsgast bei der jüngsten Apple-Präsentation in der Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino blicken lassen. Stattdessen trat sein Nachfolger Tim Cook alleine auf die Bühne, um das iPhone 4S vorzustellen, und man ahnte: Es steht nicht gut um Jobs.
24 Stunden später vertarb er.


Mir darüber im Klaren zu sein, dass ich bald tot sein werde, war für mich das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, all diese großen Entscheidungen zu treffen. Weil alles wegfällt. Alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die Angst vor dem Versagen und die Scham. Und es bleibt nur mehr das, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben, man hätte etwas zu verlieren. Man ist völlig nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinem Herzen zu folgen.
Mir darüber im Klaren zu sein, dass ich bald tot sein werde, war für mich das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, all diese großen Entscheidungen zu treffen. Weil alles wegfällt. Alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die Angst vor dem Versagen und die Scham. Und es bleibt nur mehr das, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben, man hätte etwas zu verlieren. Man ist völlig nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinem Herzen zu folgen.Wie er es mit Tricks und Hartnäckigkeit zum Erfolg schaffte, weil er eine Vision hatte und diese mit Nachdruck und etwas LSD so sehr verwirklichte, wie er es selbst wohl nie erwartet hätte.
Schule geschmissen, kleine Nebenjobs in Fabriken, Auszeit in Indien.
Steve vereinte Pioniergeist mit Kreativität.


Steve Jobs selbst sagte übers sterben einmal folgendes:

No one wants to die. Even people who want to go to heaven don’t want to die to get there. And yet death is the destination we all share. No one has ever escaped it. And that is as it should be, because Death is very likely the single best invention of Life. It is Life’s change agent. It clears out the old to make way for the new. Right now the new is you, but someday not too long from now, you will gradually become the old and be cleared away. Sorry to be so dramatic, but it is quite true.

Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma — which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of others’ opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.

Linksbündig
Sich darüber im Klaren zu sein, dass man auch bald tot sein werde, ist für mich ein wichtigstes Werkzeug, das mir hilft, große Entscheidungen zu treffen. Weil alles wegfällt. Alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die Angst vor dem Versagen und die Scham. Und es bleibt nur mehr das, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben, man hätte etwas zu verlieren. Man ist völlig nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinem Herzen zu folgen.

Danke Steve.


Abschliessend noch seine, für mich, beste Keynote:

Wie er es mit Tricks und Hartnäckigkeit zum Erfolg schaffte. Weil er eine Vision hatte und diese mit Nachdruck und etwas LSD so sehr verwirklichte, wie er es selbst wohl nie erwartet hätte. Schule geschmissen, kleine Nebenjobs in Fabriken, Auszeit in Indien. Steve vereinte Pioniergeist mit Kreativität

Dienstag, 27. September 2011

Die neue Sucht heißt Leben

In Deutschland gibt es angeblich über eine halbe Million "Internetsüchtige".
Die Drogenbeauftragte unseres Bundestags, Mechthild Dyckmans (FDP) hat gestern die erste Studie zur Internetabhängigkeit der Deutschen vorgestellt.
Süchtig sind demnach etwa 1% aller 14- bis 64-Jährigen.
Die wenig überraschende Erkenntnis:
Je jünger die Befragten, desto mehr Süchtige. Die jungen Frauen verbringen vor allem ihre Zeit mit Sozialen Netzwerken, bei den Männern sind Onlinespiele besonders beliebt.
Die Drogenbeauftragte möchte die Computerspiel- und Internetsucht nun zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit machen und Präventionsarbeit vorantreiben.

Es ist ja gut und richtig, dass die Drogenbeauftragte das Problem der Online-Games ernst nimmt. Denn die können tatsächlich hochgradig süchtig machen und dabei helfen, sich das Leben so richtig schön zu versauen.

Doch vom Internet an sich süchtig sein? Wie soll das gehen?
Das Internet wird ja erst durch alles gefüllt, was den Menschen ausmacht.
Es mag sein, dass das Internet als Katalysator für vorhandene Süchte gelten kann, oder eine Sucht dort erst beginnt. Aber es ist nichts anderes als das Leben in Digital.
Was ist dann das Offline-Pendant zur "Internetsucht"?
Wenn man eben nicht vor allem im Netz soziale Kontakte pflegt, Überweisungen tätigt, fernsieht, liest, spielt, telefoniert und sonst alles Mögliche erledigt.
Ist man schon süchtig, wenn man den halben Tag damit verbringt, diese Dinge offline zu erledigen und dann gereizt oder gelangweilt ist, wenn man sich nicht mehr um all dies kümmern kann?
Ist man dann "lebenssüchtig"?
Wenn man das Internet als eine Verlagerung des Lebens in das Digitale begreift, dann ist diese Gegenüberstellung Unsinn.
Dann können sich eben alle Süchte ins Netz verlagern, sogar in verstärkter Form, weil die soziale Kontrolle völlig entfällt.
Der Begriff "Internetsucht" ist trotzdem überflüssig. Der Kaufsüchtige verbringt neuerdings den ganzen Tag bei Ebay und nicht mehr in den Innenstadt.
Der Spielsüchtige muss nicht mehr in die Kneipe gehen, um sein ganzes Geld zu verzocken, es reichen ein paar Klicks.
Und der Pornosüchtige muss nicht mehr mit dunklen Tüten aus der Videothek schleichen.
Das bei all diesen Süchten die sozialen Kontakte leiden, ist klar. Und wenn plötzlich der Internetanschluss gekappt wird, dann gibt es sicher auch Entzugserscheinungen.

Nebenbei hat die Studie noch ein paar interessante Fakten: Und zwar, wie wenig das Internet in Deutschland immer noch genutzt wird. Demnach konnten gerade einmal 54% der Befragten an der Studie teilnehmen, denn der Rest nutzt das Internet nicht mal eine Stunde an einem Wochentag oder am Wochenende.
Seit einem Monat weiß man sogar: Fast jeder Fünfte war noch nie im Netz.
Solange das so ist, kann man mit solchen Meldungen schocken!

Wer übrigens glaubt, selbst betroffen zu sein, findet, so die gute Nachricht, schnell Hilfe - einfach was in Google eingeben. Beispielsweise "Selbsthilfegruppe Internetsucht" :)